Impulse


(Bild von Manfred Antranias Zimmer auf Pixabay)

Die Verpackungstaktik
oder: Wie Sie sich einen inneren Aufprallschutz verschaffen

Die Gedanken sind frei… so frei, dass Sie menschliche Dauerärgernisse jedweder Art in Ihrem mentalen Kopfkino auf eine Art und Weise verpacken können, dass der Gedanke daran, Ihnen ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Ihre Gedanken bekommen damit die Wirkung eines inneren Aufprallschutzes. Dieser mentale Airbag ermöglicht eine Grund-Gelassenheit, die dafür sorgt, dass das, was andere sagen, Ihnen nicht unter die Haut geht. Gleichzeitig hilft er Ihnen dabei, selbst den schwierigsten Zeitgenoss:innen mit mehr Seelenruhe zu begegnen.

Also: Wie wäre es mit einem nervigen Kollegen, den Sie schon von weitem an seinem Schritt erkennen, in einer riesigen wabbernden Seifenblase, die auf dem Flur entlangrollt?
Oder mit einem cholerischen Chef mit dem Hütchen Ihrer Großmutter? Oder der besserwisserischen Nachbarin in…?
Ihrer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Hauptsache, Sie schmunzeln (nur leicht!) und erzählen Ihrem Gegenüber nicht warum! 🙂

Für welchen Menschen könnten Sie einen inneren Aufprallschutz gebrauchen?

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(Bild von Kaffeetastisch auf Pixabay)

Angriff, Verteidigung, oder…?

Ein ganz normaler Montag morgen.
Ein Kollege: „Schau mal, der Kaffee ist alle.“ Die angesprochene Kollegin knurrt zurück: „Worum soll ich mich noch alles kümmern. Ich habe die Kanne nicht leer gemacht!“ Eine typische Szene, die sich – mit austauschbarem Inhalt – regelmäßig abspielt, nicht nur im Büroalltag. Wer sich angegriffen fühlt, beginnt meist automatisch sich zu verteidigen oder zum Gegenangriff überzuleiten.
Die Folge: Die Gemüter laufen ganz schnell heiß und die Eskalationsgefahr steigt rapide an. Was tun? Gönnen Sie sich zwei Fehlversuche, damit Ihre Kommunikation besser gelingt!

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Wunderbar wertschätzend: Ohren auf!


(Bild von Kurt Bouda auf Pixabay)

Oh – wie gut das tut: Ungeteilte Aufmerksamkeit von anderen zu bekommen – ohne Ablenkungen und Blick auf die Uhr oder das Handy! Und einfach mal erzählen dürfen, was mir so auf der Seele liegt, Schmerzen bereitet, die Stimmung trübt… und verstanden werden.
Ohne dass mein Gegenüber sofort auf den Zug aufspringt und noch viel Schlimmeres beisteuert,
ohne dass abgewiegelt wird mit : „Na, das wird bestimmt wieder!“,
ohne dass mir ungefragt geholfen wird… oder mir jemand wohlmeinend erzählt, was jetzt für mich das Beste ist.

Also Ohren auf – mit einem interessierten, anteilnehmenden Blick. Das Hilfreiche kann so einfach sein. Das haben Sie bestimmt selbst schon erlebt!
Doch leicht ist es auf keinen Fall.
Denn es gilt, die Palette der unangenehmen Gefühle von Wut bis Trauer auszuhalten, Lösungsideen, die einem als Außenstehenden vielleicht ins Auge springen, für sich zu behalten, sich selbst zurückzunehmen und mir den gerade notwendigen Raum zu geben. Damit können Emotionen nicht nur ausgedrückt werden, sondern auch allmählich wieder abflauen. Dieser respektvolle Umgang mit meinen Gefühlen traut mir auch zu, dass ich schon selbst meine Lösung (wenn es überhaupt eine gibt) finden werde. Wie wunderbar wertschätzend, sich in meine Sorgen und Nöte einzufühlen, ohne mir das Zepter aus der Hand zu nehmen!

Wenn Sie diese Fähigkeit ein bisschen weiter ausbauen, werden Ihre Mitmenschen das zu schätzen wissen. Garantiert.

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Vergleiche – Nutzen Sie den Fahrstuhl ins Glück


(Bild von analogicus auf Pixabay)

Sich mit anderen zu vergleichen, liegt uns Menschen ‚im Blut‘. Nicht nur Gemeinsamkeiten zu entdecken, sondern auch Unterschiede zu erkennen und danach zu streben, es anderen gleich zu tun. So lernen Kinder. Durch Abschauen und der Orientierung am Modell. Erwachsene hören damit nicht einfach auf, nur weil sie groß geworden sind. Und das ist gut so!
Wichtig ist allerdings dabei, das ‚Preisschild‘ zu beachten, das der andere offensichtlich bereit war, für das Erreichte zu akzeptieren: die Zeit, Energie, Kosten…
Wer das übersieht, läuft Gefahr, bei Neid oder Selbstzweifeln zu landen, angesichts des vermeintlich Unerreichbaren oder der eigenen Unzulänglichkeit. Damit tun Sie sich keinen Gefallen. Das bringt Sie im Stimmungsfahrstuhl eher in den Kellerbereich, als dass es positive Energie freisetzt.

Deswegen meine Empfehlung für den Fahrstuhl ins Glück:
Vergleichen Sie sich doch öfter mal mit sich selbst. Ihren Fähigkeiten, Ihrem Wissen… von letzter Woche, von gestern…
Das verlockt a) einen (einzigen!) Berg in b) machbare Wegetappen einzuteilen. Außerdem bauen Sie automatisch auch c) die Erfolgsmessung gleich mit ein. Mit diesem Fokus auf Erreichtes schalten Sie übrigens den Turbo zum Weitermachen und Weiterwachsen ein. Und ganz nebenbei machen Sie sich – durch die selbst geschenkte Anerkennung – auch unabhängiger von der Wertschätzung anderer.

Also: Was ist es bei Ihnen, das Sie angehen wollen?
Bei mir ist es gerade meine körperliche Fitness, die über die vielen Online-Veranstaltungen aus meinem Home-Office auf der Strecke geblieben ist…
Übrigens: Wenn Sie sich auf eine Sache konzentrieren und dranbleiben… dann können Sie gar nicht verhindern, dass Sie besser werden:-)

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Auch für Ärger, Groll & Co gilt:
Bitte Mindestabstand einhalten

Denn: Schwierige Situationen und neuzeitliche ‚Tiger‘ jeder Art zu nah ran kommen zu lassen, ist gefährlich. Da übernimmt schnell das Steinzeiterbe das Steuerrad, aktiviert den Kampf-/Flucht- oder Totstellmodus. Die Gefahr ist dann groß, die Fassung zu verlieren, unnötig Porzellan zu zerbrechen oder alte Rückzugsmuster wiederaufleben zu lassen.
Wer es allerdings schafft, genügend Abstand zu halten, kann die Vernunft mitreden lassen und sowohl selbstbestimmt als auch angemessen reagieren.

Der bewährte Klassiker, der mir immer wieder hilft, ist die Denkpause:
Bevor ich auf Anfragen oder Bitten anderer spontan reagiere und mich hinterher über meine vorschnelle Antwort ärgere, gönne ich mir einen Moment, um den Wunsch wirken zu lasse und antworte erst einmal mit „Lassen Sie mich kurz darüber nachdenken!“
Selbst wenn ich im Anschluss die Bitte erfülle, hebt die Pause die Selbstverständlichkeit meiner Hilfbereitschaft auf und erhöht damit den Wert meiner Zusage… weil der andere merkt es deutlich, dass ich die Autopilotsteuerung abgestellt habe.

Welche (verbalen) Luftholer, (körperlichen) Abstandshalter oder (gedanklichen) Gemütskühler haben sich für Sie bewährt?

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Was sorgt für Willensstärke & Co?


(Bild von Maryam62 auf Pixabay)

Na klar: üben! Das ist ein alter Hut.

Doch es ist völlig egal, mit was Sie das tun. Ob Sie jeden Morgen vor 8h einen Apfel essen, 3 Liegestütze vor den dann erlaubten Chips vorm Fernseher machen, täglich 5 min Ihre Ablage sortieren oder Ordner ausmisten. Völlig egal.
Nur komme, was wolle! Es geht darum, diese kleine Selbstverpflichtung für eine bestimmte Zeit einzuhalten.

Belohnt werden Sie dann nicht nur damit, dass sich eine für Sie hilfreiche Gewohnheit etabliert. Sie kommen so auch bei einem Herzensprojekt ein Stück weiter. In kleinen Schritten, aber stetig und schon nach kurzem unübersehbar.
Und ganz nebenbei schleicht sich auf diese Weise der Gedanke ein, dass Sie die Dinge schaffen können, die Sie sich vornehmen. So eine Gewissheit ist wie Löwenzahn. Sie breitet sich von ganz alleine aus, auch auf andere Lebensbereiche… und Sie werden entdecken, zu was Sie alles im Stande sind. Stück für Stück.
Wie steht’s? Selbst Lust bekommen auf Entdeckungen?

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Haben Sie auch einen Brot-Pass? … oder:
Wie Sie Ärger-Zahltage künftig verhindern können

Sammeln und sparen wie früher. Das ist die Idee hinter dem Punkte sammeln, die mit Bahn-Card, Payback-Karte oder Brot-Pass bei vielen Menschen den Einzug ins Portmonnaie geschafft hat. Wie früher das Heft wird heute die Karte gezückt, um die Kundentreue zu dokumentieren. Am Ende winkt ein Gutschein, ein Nachlass auf den nächsten Einkauf oder das Extra-Brot.
Lesen Sie hier, wie ein Mittel zur Kundenbindung zum Ärger-Zahltag wird und was Sie dagegen tun können. Damit Sie Einfluss nehmen. Da, wo Sie können.

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Eine Muskatzine, ein Urlaubsfoto und ein Anker…

Zuerst einmal HALLO! Wer mich noch nicht kennt: Ich heiße Muskatzine und bin eine Gebäckspezialität aus Dettelbach, dem unterfränkischen Heimort von Elke Kammerer. Allein der Gedanke an mich, zaubert ihr ein Lächeln ins Gesicht, ruft angenehme Erlebnisse ins Gedächtnis, lässt das Wasser in ihrem Mund zusammenlaufen… mmmh!
Selbst wenn Sie noch nie eine Muskatzine im Mund hatten, kennen Sie das z.B. von einem Urlaubsfoto, oder? Ein buntes Bildchen hat die Kraft, Sie zurück an einen Ort, in eine bestimmte Situation zu beamen. Es kann Sie in gute Laune versetzen, selbst wenn es im Außen gerade alles andere als heiter ist.
Beide – die Muskatzine wie das Urlaubsfoto – sind damit Anker, d.h. die äußeren Auslöser von inneren Reaktionen. Diese Reiz-Reaktions-Kopplung kann zufällig in Gang gesetzt werden, z.B. durch Ihr Lieblingslied, das gerade im Radio läuft…
Sie können Anker aber auch ganz bewusst in Ihrem Alltag als effektive Methode zur Selbstkonditionierung nutzen, um sich auch in schwierigen Situationen in einen guten Mentalzustand zu versetzen. Denn wie ein Boot lassen sich gute Gefühle ankern, damit sie nicht abtreiben.
Lesen Sie hier, wie Sie sich in 6 einfachen, aber wirkungsvollen Schritten gute Gefühle auf ‚Knopfdruck‘ verschaffen können.

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Wunderbar Heilendes … zum Jahresabschluss

Wussten Sie schon? Die Fähigkeit zu vergeben, schenkt Menschen das heilendste Gefühl. Das lässt sich im Labor am Abbau von Stresshormonen messen!
Gleichzeitig ist das auch eine der größten Herausforderungen, denn:
Je verärgerter, gekränkter und verletzter Sie sind, desto schwerer ist es, zu verzeihen. Desto größer ist aber auch das Wunder der Heilung, das Sie dabei erleben können. Die Ein-Minuten-Geschichte ‚Nach Hause‘ erzählt genau davon.

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Gut. Besser. Picasso.


(Bild von Lenny21 auf Pixabay)

„Das Schlimmste ist, es ist nie etwas abgeschlossen, es gibt nie den Moment, wo man sagen kann: ich habe gut gearbeitet und morgen ist Sonntag. Sobald man aufhört, ist’s, um von vorne anzufangen. Man kann ein Bild sein lassen und beschließen, nicht mehr daran zu rühren. Aber nie kann man darunter schreiben: Ende.“

Picassos Zitat zeigt mir, dass innere Kritiker nicht halt machen. Vor niemandem. Wie berühmt und perfekt jemand für andere auch sein mag. Das ist irgendwie tröstlich. Doch entbindet es mich nicht von den immer wieder notwendigen kleinen Entscheidungen, wann für mich in meinem Alltag gut gut genug ist:

Wann drücke ich endlich den Aktualisierungs-Knopf für diesen Beitrag?
Wann beende ich die unendliche Suche nach Rechtschreibfehlern in meinen regelmäßigen Newslettern?
Wann erkläre ich den Schreibtisch für aufgeräumt, die Ablage für gut sortiert, das Badezimmer für geputzt,…?

Zwei Fragen sorgen bei mir immer wieder für einen Ausstieg aus dem Optimierungswahn:
1) Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn es schief geht?
Das ruft mir ins Gedächtnis, dass aus mir beispielsweise keine Ärztin geworden ist, die am OP-Tisch gravierende und nicht mehr reparable Fehler begehen kann, die es mit viel Sorgfalt zu vermeiden gilt.
2) Angenommen ich wäre künftig nur einen winzigen Tick früher mit mir zufrieden…
Wie viel Zeit hätte ich dann für sinnvollere Tätigkeiten zur Verfügung, wie viel Freiraum im Kopf gewonnen, wie viel gute Laune mehr zum Versprühen?
Auf was davon will ich verzichten für ein bisschen mehr Perfektion?

Für heute beschließe ich … auf nichts!
Und drücke den Knopf. Endlich.

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Ein Mittel …
gegen ein Einheitsgrau im Außen wie im Innen

Mit der folgenden ‚Sonnenpause‘ können Sie kurz durchatmen, neue Kraft tanken und danach umso konzentrierter die nächsten Aufgaben anpacken.
Und so geht es:

  1. Setzen Sie sich aufrecht und entspannt hin, schließen Sie die Augen und lassen Sie Ihren Atem tief und ruhig in den Bauch fließen.
  2. Stellen Sie sich eine riesige Sonne vor, die mit ihren Sonnenstrahlen ein wohlig wärmendes und belebendes Licht ausstrahlt. Nähern Sie sich ihr so weit, dass Sie angenehm ganz von Licht und Wärme umgeben sind.
  3. ‚Duschen‘ Sie genüsslich darin und genießen Sie das Wohlbefinden in Ihrem Körper.
  4. Und jetzt atmen Sie dieses angenehme Licht zusätzlich ein. Spüren Sie dabei dem Duft und dem Geschmack des Sonnenlichtes nach. Vielleicht gibt es auch einen Klang oder eine Melodie, die Sie mit der aktivierenden Energie der Sonne verbinden.
  5. Malen Sie sich aus, wie die Lichtstrahlen, die Sie einatmen, durch Ihren Körper getragen werden und die anregende Wirkung sich ganz besonders in den Bereichen entfaltet, in denen Sie diese wohltuende Kraft & Wärme am meisten benötigen.
  6. Zum Abschluss atmen Sie mehrmals tief in Richtung Sonne aus, bis das Fantasiebild wieder verschwindet und öffnen die Augen…

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Et kütt, wie et kütt…

Sich in das Unabwendbare zu fügen, wenn man ohnehin nichts an den Geschehnissen ändern kann und stattdessen seine Kräfte bei den Dingen einzusetzen, die Sie in der Hand haben: Das ist in diesen ver-rückten Zeiten – bestimmt auch für Rheinländer – leichter gesagt als getan.
Um sich die dazu notwendige Ruhe und Klarheit zu verschaffen, testen Sie doch einmal die folgende einfache, aber wirksame Wasserfall-Übung…

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Für Ihre Gesundheit: Mecker-Fasten


(Bild von Gino Crecoli auf Pixabay)

Das Augenmerk auf Kritisches, Schwieriges und Gefährliches sicherte unseren frühen Vorfahren das Überleben. Und wir haben es immer noch im Blut. Sie springen uns ins Auge. Dinge, die unseren Vorstellungen nicht entsprechen, uns ärgern, aufregen…
Vor Corona war es vielleicht das trübe Wetter, die laute Kollegin, das unangenehme Telefongespräch, die Zustände am Arbeitsplatz…
Jetzt in diesen Zeiten mit überwiegend Home-Office sind es möglicherweise die nicht aufgeräumten Schuhe, das instabile Netz, die manchmal nur schwer einzuhaltenen Abstandsregelungen im Supermarkt…
Menschen als soziale Wesen reden dann auch gerne darüber, schimpfen über Sachen, die sich gerade nicht ändern lassen. So geht mit so manchem Kleinkram die Laune und die Energie dahin.

Deswegen verlängern Sie doch die Fastenzeit mit einem Mecker-Fasten und äußern Sie in der nächsten Zeit pro Tag einmal weniger Ihren Ärger!
So könnte das konkret aussehen:
1. Einen (Lieblings-)Meckeranlass bewusst wahrnehmen,
2. tief durchatmen,
3. die Bemerkung gezielt hinunterschlucken und
4. sich anderen Dingen zuwenden
Die beste Ablenkung wäre, wenn Sie sich aktiv auf die Suche nach Gutem, Hilfreichem, Nützlichem begeben. Es wahrnehmen und sich bedanken für das Lächeln, die schnelle Antwort, die hilfreiche Idee, die unerwartete Rücksichtnahme…
Sich freuen pro Tag einmal mehr als sonst, vielleicht sogar zusätzlich auch darüber, dass der andere sich freut, dass Sie es ihm sagen.

Lust auf mehr Anti-Ärger-Strategien? Dann sichern Sie sich Ihr Ticket zu einem interaktiven Anti-Ärger-Impulsabend online.

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Ärgern Sie sich doch lieber effizienter!

„Mensch, lass Dich doch nicht ärgern! Jetzt reg Dich nicht so auf!
Komm mal wieder runter!“

Das ist oft leichter gesagt als getan, insbesondere dann, wenn…
der Sohn mal wieder seine schmutzigen Socken im Zimmer verstreut hat, der Chef das Meeting ausgerechnet heute so spät ansetzt, der Kollege die Abmachung nicht eingehalten hat, der Bus einem vor der Nase wegfährt, der Stau…, der Fleck auf der Bluse…, der PC…
Wie das trotzdem gehen kann? Lesen Sie hier weiter…

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Eine Strichliste … als Anti-Ärger-Strategie

Nörgelnde Chefs, rechthaberische Kollegen und dann auch noch pubertierende Kinder! Ärger-Anlässe kommen zuverlässig – täglich – zuhauf!
Mit der folgenden Ärger-Strichliste schaffen Sie es, seltener in Rage zu geraten und Ihre Ruhe besser zu bewahren:
Halten Sie nach potentiellem Ärger Ausschau – und machen Sie künftig für jede Gelegenheit zum Ärgern, die sich Ihnen im Laufe eines Tages bietet, einen Strich (auf einem Zettel in der Hosen- oder Handtasche – das reicht).
Am Ende Tages zählen Sie, wie viel zusammengekommen ist. Mehr nicht.
Nach ein paar Tagen eröffnen Sie auf Ihrem Zettel eine zweite Kategorie und zählen nicht nur die Ärger-Angebote, die Sie ‚erhalten‘ haben, sondern auch diejenigen, die Sie ‚angenommen‘ haben. Das heißt 1 x geärgert = 1 Strich. Lassen Sie sich überraschen, wie das Verhältnis von beiden aussieht.
Sie werden sehen…
Mit so einer einfachen Strichliste werden Sie sensibler für Ärger-Gelegenheiten, d.h. Sie bemerken Sie früher. Damit können Sie bewusster entscheiden, ob Sie ‚anbeißen‘ d.h. das Ärger-Angebot annehmen oder nicht.
Möglicherweise lassen Sie – von Tag zu Tag – auch mehr Ärger-Anlässe ungenutzt vorbeiziehen und freuen sich stattdessen über Ihre gewonnene Gelassenheit und die damit verbundene gesparte Zeit und Energie:-)

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Entwicklungshilfe für Ihre Vorsätze:

Zum guten Start in das neue Jahr hier 3 Empfehlungen, wie Sie Ihre – vielleicht langsam schon verblassenden – Neujahrsvorsätze auch wirklich dauerhaft umzusetzen:

15-Sekunden-Weiche stellen

Stimmen Sie sich jeden Morgen – am besten noch im Bett direkt nach dem Aufwachen – 15 Sekunden lang voll konzentriert auf Ihr Ziel ein. Stellen Sie sich dabei eine Tätigkeit bildhaft vor, die zur Erfüllung Ihres Ziels beiträgt. Das reicht!
Denn: 15 Sekunden (also 3 Atemzüge lang) sind ein sehr kurzer Zeitraum, oder? Aber nur soviel Zeit braucht unser Bewusstsein, um sich mit dem Unterbewusstsein abzustimmen und Entscheidungen zu treffen – vergleichbar mit dem Einstimmen von Musikinstrumenten, damit sie später planmäßig den gewünschten Ton treffen.

Minimumprogramm statt Ausnahme

„Ein Mal ist kein Mal!“ – Was so harmlos klingt, sorgt dafür, dass – 3 Tage später – die nächste Ausnahme von der neu gesetzten Regel schon deutlich leichter fällt. Dann ist es nicht mehr weit zum ‚langsam schleifen‘ und letztlich ’sein lassen‘ von den Dingen, die Sie für sich künftig dauerhaft anders machen wollten.
Deswegen: Lassen Sie besonders in der Anfangszeit keine Ausnahmen zu!
Das gilt 6-8 Wochen bei täglichen Tätigkeiten bzw. ein halbes Jahr bei wöchentlichen Terminen. Erst dann ist die neue Routine so selbstverständlich, dass Sie etwas vermissen, wenn sie ausfällt. Und für den Tag, an dem es wirklich nicht geht, absolvieren Sie zumindest ein vorab festgelegtes Minimumprogramm.

Fort-Schritte zählen

  • Nichts ist motivierender als gute Ergebnisse! Deshalb: Machen Sie sich die Fortschritte Ihrer Bemühungen regelmäßig bewusst. Am besten täglich abends vor dem Schlafen gehen. So erinnern Sie sich immer wieder an die angenehmen Auswirkungen Ihres Verhaltens.
  • Denken Sie insbesondere auch, welche inneren und äußeren Widerstände Sie dabei überwunden haben, z.B.:
    „Habe Aufgabe X erledigt, obwohl ich keine Lust hatte.“
    „Habe die Präsentation gehalten, obwohl meine Beine gezittert haben.“
    „Habe den Auftrag Y endlich fertig, obwohl ich heute ständig unterbrochen wurde.“
    „Habe statt der Schokolade einen Apfel gegessen, obwohl es mir schwer gefallen ist.“
    „Habe in der Mittagspause eine Runde um den Block gemacht, obwohl es geregnet hat.“
    Damit stärken Sie Ihre Selbstwirksamkeit, d.h. Ihre Gewissheit, auch mit widrigen Umständen umgehen zu können.
  • „Fürchten Sie sich nicht vor dem langsamen Vorwärtsschreiten, sondern fürchten Sie sich nur vor dem Stehenbleiben!“ 🙂

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Erkennen Sie Ihre inneren Antreiber

Hohe Erwartungen und Ansprüche an sich selbst beruhen meist auf verinnerlichten Lebensregeln, die dafür sorgen, dass Sie es im Leben zu etwas bringen. Erfolgreich werden.
„Sei stark!“, „Beeil Dich!“, „Streng Dich an!“…
Bei einem Zuviel des Guten verwandeln sich solche grundsätzlich nützlichen Botschaften jedoch ins Gegenteil. Selbstüberforderung und Selbstzweifel sind damit vorprogrammiert, besonders dann, wenn Worte wie „immer“ oder „Ich muss“ die Einstellung absolut machen.
Deshalb: Erkennen Sie Ihre inneren Antreiber – dann wissen Sie, wo Sie ansetzen können, um Ihr Verhalten situationsgerecht anzupassen.
Hier geht es zum Antreibertest und 5 Strategien, wenn die Antreiberdosis zu hoch ist.

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Lassen Sie Ihre innere Kritikstelle ihren vollen Job machen – und das gut!

Tappen Sie auch manchmal in die Wahnsinnsfalle (nach Albert Einstein) „immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“?
Genau hier könnte Ihre innere Kritikstelle Ihnen wertvolle Dienste leisten und Ideen zur Verbesserung liefern. Wie Sie sie geschickt in einen zieldienlichen agilen Lernprozess einbinden und was es dabei zu beachten gilt, lesen Sie bei folgendem springenden Punkt: Umgang mit Ergebnissen

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3 Wege, aus einem Gedankenkarussell auszusteigen

Wenn die inneren Stimmen überhand nehmen und nicht (mehr) förderlich sind, haben Sie grundsätzlich 3 Möglichkeiten, Chef in Ihrem Kopf zu bleiben. Diese wirken als Musterunterbrechungen und tragen zu einem inneren Abstand bei. Damit sichern Sie sich Ihre Handlungsfähigkeit wie auch Ihren Schlaf.

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Die 3-Minuten-Inspiration für Wartezeiten jeder Art

Advent (lateinisch adventus „Ankunft“) bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, Weihnachten, vorbereitet.
Auch wenn Sie christlichen Traditionen nicht nahe stehen,
so können Sie vielleicht doch mit meiner Lieblingsgeschichte zum Gesunden Selbstmanagement etwas anfangen, die so gut in diese Ankunftszeit passt.
Lesen Sie hier: Herr Wohllieb wartet auf ein Zeichen
Damit wünsche ich Ihnen eine anregende 3-Minuten-Inspiration sowie eine zufriedene Wartezeit … auf was auch immer für Sie bald kommen soll.

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Der Wert einer Viertelstunde

Haben Sie auch so eine ‚Ich-müsste-unbedingt-Aufgabe‘ auf dem Tisch? Eine, die lästig, unangenehm oder langweilig ist, aber trotzdem sein muss. Je früher, desto besser! Bei mir ist es Buchhaltung – Belege, die sich stapeln – und die Hürde anzufangen, wird immer größer…
Das kostet Aufmerksamkeit, weil Sie sich ständig daran erinnern, dass Sie es immer noch nicht getan haben. Damit frisst das ständige Aufschieben unnötig Energie, manchmal sogar Selbstwert.

Deswegen:
Die 15min-Häppchen-Technik für Ihr gesundes Selbstmanagement
Stellen Sie sich einen Wecker – 15 Minuten lang. Und dann (gleich noch nicht jetzt:-)) nehmen Sie die Aufgabe in Angriff – nur für die nächste Viertelstunde. Versprochen! Sind Sie früher fertig, haben Sie die restliche Zeit Pause. Dauert es länger, hören Sie in jedem Fall nach 15 min auf. Lassen Sie den damit schon einmal angefahrenen Zug heute kurz vor Feierabend, morgen oder zu einem anderen Zeitpunkt einfach weiter rollen… im 15-Minuten-Takt.

Die Konsequenz: Erfolge – auch solche kleinen – sind Dopamin für Ihr Gehirn. Dieses Glückshormon, das für Ihr Wohlgefühl im Anschluss sorgt, kann süchtig machen, d.h. Ihr System will mehr von dieser Belohnung. Außerdem lernt es: „War doch gar nicht so schlimm!“ und lässt sich das nächste Mal leichter überzeugen, einfach anzufangen oder dort weiterzumachen, wo Sie das letzte Mal aufgehört haben.
Also: Was machen Sie die nächste Viertelstunde? Los geht’s – jetzt!

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Standhaft beim „Nein“ bleiben – von Profis lernen

Sie haben sich entschieden: Nein! Sie stehen nicht mehr als Erfüllungsgehilfe, Mülleimer oder Feuerwehr zur Verfügung. Das hatten Sie sich fest vorgenommen. Sie sagen das deutlich. Erstaunlicherweise dringt das nicht zu Ihrem Gegenüber durch. Mit diesen 3 einfachen Lektionen werden Sie zum Standpunktsieger.

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„Nein“ sagen – 10 Tipps für klare Grenzen

Purer Egoismus ist der Spaltpilz für ein harmonisches Zusammenleben. Schließlich sind wir als soziale Wesen aufeinander angewiesen, was von jedem ein Mindestmaß an Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und Einfühlungsvermögen verlangt. Bisweilen lassen wir uns aber zu sehr für die Rolle des allzeit bereiten Kümmerers vereinnahmen. Und irgendwann kommt dann der Punkt, an dem es reicht: Der Schutzmechanismus springt an. Doch wie bekommt man die eigenen Wünsche klar? Wie nimmt man sie ernst und übersetzt sie in charmante Grenzziehungen? Mit diesen Tipps fällt es Ihnen leichter, das erschöpfende Anzapfen der eigenen Energien zu beenden.

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Geistige Flexibilität – ein Experiment

Vielleicht haben Sie ja Lust, nicht nur Ihre eigenen, sondern auch die Denkgewohnheiten im Team oder die Ihrer Kollegen in Bewegung zu bringen.
Viel Spaß mit dem Experiment!

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Wie sind die Menschen in dieser Stadt?

Vor den mächtigen Toren einer Stadt hielt der Torwächter Wacht über alle Besucher und über die Einwohner der Stadt. Eines Tages kam ein Wanderer an die Tore und machte Rast. Als der Torwächter auf ihn zutrat, fragte er ihn: „Wie sind denn die Menschen in dieser Stadt?“ Daraufhin fragte ihn dieser: „Sag Du mir erst Wanderer, wie sind denn die Menschen in der letzten Stadt, in der Du warst, gewesen?“ „Oh“, sagte der Wanderer, „fürchterlich halsstarrig, sie wollten nichts lernen.“ „Dann“, erwiderte der Torwächter, „muss ich Dich enttäuschen, die Menschen in dieser Stadt sind ganz genau so.“ Da beendete der Wanderer seine Mahlzeit und machte sich wieder auf den Weg, ohne die Stadt zu betreten.

Nicht lange danach rastete wieder ein Wanderer im Schatten der Tore und fragte den Torwächter über die Menschen der Stadt. Auch diesem antwortete der Torwächter mit der Frage: „Sage Du mir erst Wanderer, wie sind denn die Menschen dort gewesen, wo Du herkommst?“ „Oh“, sagte der Wanderer, „wundervolle, anspruchsvolle, wissbegierige und diskussionsfreudige Menschen.“ „Dann“, erwiderte diesem Wanderer der Torwächter, „kannst Du Dich freuen, die Menschen in dieser Stadt sind ganz genau so.“ (Verfasser unbekannt)

Wie sind denn die Menschen in Ihrem Unternehmen und in Ihrem Umfeld?

 

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Wie ich ein Fisch wurde

Kurz bevor die letzten Kräfte mich verließen,
fiel mir ein, was man mich einst gelehrt:
Nur wer sich verändert, den wird nicht verdrießen –
die Veränderung, die seine Welt erfährt.
Leben heißt: sich ohne Ende wandeln.
Wer am alten hängt, der wird nicht alt.
So entschloss ich mich, sofort zu handeln,
und das Wasser schien mir nicht mehr kalt.
(Günter Kunert)

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Stille

Ein Mönch hatte sich in die Einsamkeit zurückgezogen, um sich fern vom lärmenden Leben ganz der Meditation und dem Gebet widmen zu können.
Einmal kam ein Wanderer zu seiner Einsiedelei und bat ihn um etwas Wasser.
Der Mönch ging mit ihm zur Zisterne.
Dankbar trank der Fremde den ihm gereichten Becher leer und fragte dann:
„Sag mir, welchen Sinn siehst du in deinem Leben in der Stille?“
Der Mönch wies mit einer Geste auf das aufgewühlte Wasser und antwortete: „Schau in die Zisterne. Was siehst du?“
Der Wanderer blickte hinein, hob dann den Kopf und sagte: „Ich sehe nichts.“
Nach einer kleinen Weile forderte der Mönch ihn nochmal auf:
„Schau in das Wasser der Zisterne. Was siehst du jetzt?“
Noch einmal blickte der Fremde auf das Wasser und antwortete:
„Jetzt sehe ich mich selber!“
„Damit ist deine Frage beantwortet“, erklärte der Mönch. „Als du zum ersten Mal in die Zisterne schautest, war das Wasser vom Schöpfen unruhig, und du konntest nichts erkennen. Jetzt ist das Wasser ruhig – und das ist die Erfahrung der Stille. Man sieht und erkennt sich selbst!“
(Zen-Geschichte)

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Beppo, der Straßenkehrer

In Wirklichkeit hatte er wohl einen anderen Namen, aber da er von Beruf Straßenkehrer war und alle ihn auch so nannten, nannte er sich selbst auch so.
Er fuhr jeden Morgen, lange vor Tagesanbruch mit seinem alten, quietschenden Fahrrad in die Stadt zu einem großen Gebäude. Dort wartete er in dem Hof zusammen mit seinen Kollegen, bis man ihm einen Besen und einen Karren gab und ihm eine bestimmte Straße zuwies, die er kehren sollte.
Beppo liebte diese Stunden vor Tagesanbruch, wenn die Stadt noch schlief. Und er tat seine Arbeit gern und gründlich. Er wusste, es war eine sehr notwendige Arbeit.
Wenn er so die Straßen kehrte, tat er es langsam, aber stetig: Bei jedem Schritt einen Atemzug und bei jedem Atemzug einen Besenstrich.
Schritt – Atemzug – Besenstrich. Schritt – Atemzug – Besenstrich.
Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging er weiter: Schritt – Atemzug – Besenstrich.
Während er sich so dahin bewegte, vor sich die schmutzige Straße und hinter sich die saubere, kamen ihm oft große Gedanken. Aber es waren Gedanken ohne Worte – Gedanken, die sich so schwer mitteilen ließen, wie ein bestimmter Duft, an den man sich gerade eben noch erinnert, oder wie eine Farbe, von der man geträumt hat. Nach der Arbeit, wenn er bei Momo saß, erklärte er ihr seine großen Gedanken. Und da sie auf ihre besondere Art und Weise zuhörte, löste sich seine Zunge und er fand die richtigen Worte.
„Siehst Du, Momo“, sagte er dann zum Beispiel, „es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, sie ist schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man.“ Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort:
„Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man das nicht machen.“
Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: „Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst Du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.“
Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: „Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie und man ist nicht außer Puste:“ Er nickte vor sich hin und sagte abschließend: „Das ist wichtig!“
(aus: Momo von Michael Ende)

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Wer sich verändert …

  • hat nichts getaugt!
  • weiß nicht, was er will.
  • passt sich flexibel an neue Gegebenheiten an.
  • wirft Bewährtes über Bord und hält nichts von Beständigkeit.
  • erkennt den Geist der Zeit.
  • sucht nach Verbesserungen.
  • dreht sein Fähnchen nach dem Wind.
  • entwickelt sich weiter.
  • springt auf jedes neue Pferd auf.
  • stellt sich immer wieder selbst auf den Prüfstand.
  • bietet Angriffsfläche.
  • investiert in sich selbst.
  • verlässt sicheres Terrain und geht schwer kalkulierbare Risiken ein.
  • macht Fortschritt möglich.
  • entscheidet sich für das Weiterlernen.
  • beweist Mut und kann mit Unsicherheit umgehen.

Welche Überzeugung haben Sie?
Wie gehen Sie mit Veränderungen um?