Herzlich Willkommen bei Kommunikationserlebnissen mit Elke Kammerer!

Vielleicht wollen Sie sich darüber informieren, was mit Kommunikationserlebnissen alles Möglich ist? Oder Sie interessiert erstmal, wer Persönlich hinter diesem Angebot steckt?

Schauen Sie sich gerne um – ob Sie Fragen haben oder mich persönlich kennen lernen möchten: einfach anrufen oder mailen.

Was gibt es Neues?

Hier finden Sie jeden Monat ein aktuelles Beispiel, wie Kommunikationserlebnisse für Mitarbeiter, Teams und Führungskräfte ganz praktisch aussieht, aktuelle Seminarangebote oder eine Inspiration für Ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung.


Offene Workshops zu ‘Mut zum Führen’

Was hat Mut zum Führen mit Rad fahren lernen zu tun?

Wenn Kinder Neues lernen, ganz alltägliche Dinge, wie z.B. Rad fahren lernen, dann verlieren Sie nie den Mut. Sie probieren es solange, bis sie das Ziel erreicht und ihren Aktionsradius erweitert haben.

Dieser Mut ist genauso bei den alltäglichen Herausforderungen als Führungskraft gefragt:
Widerstehen Sie dem ‘Lockruf’ nach Ruhe und Harmonie?
Sprechen Sie Konflikte im Team offen an?
Haben Sie Vertrauen in die Leistungsfähigkeit und den Leistungswillen Ihrer Mitarbeiter? Lassen Sie deren Ideen zu?
Haben Sie den Mut, Position zu beziehen und zu den eigenen Werten zu stehen?
Leben Sie eine Führungshaltung vor, die Klarheit und Orientierung schafft?

Wollen Sie durch mehr Mut zum Führen Ihren Aktionsradius erweitern, neue Handlungsräume entdecken und damit Ihren Mitarbeitern Orientierung geben?

Dann sind Sie bei unseren Workshops richtig!

Inhalte:

  • Wie sieht mein Selbstverständnis als Führungskraft aus?
  • Was ist mir wichtig bei Führung und Zusammenarbeit?
  • Wie mache ich meine Werte zu meinem handlungsleitenden Fundament?
  • Wie wird meine persönliche Werthaltung in meiner Führungspraxis sichtbar?
  • Wie gewinne ich Menschen, für das, was mich bewegt?
  • Die Macht des Faktischen – meine persönlichen Werte: ein Widerspruch?
  • Wie stärke ich den Zusammenhang zwischen wertvoller Führung und betriebswirtschaftlicher Leistung?

Seminarleitung:
Dr. Annette Eckes
& Elke Kammerer

Termine:

08./09. März 2012 (Frankfurt am Main)
09./10. Mai 2012 (Düsseldorf)
18./19. September 2012 (Frankfurt am Main)
19./20. November 2012 (Düsseldorf)



Mut zum Führen

Wer ist mutiger?

Einst baten die Ratgeber eines Königs ihn, zu entscheiden, welcher von zwei Kriegern der Mutigere sei. Beide hatten sich gleichermaßen durch Heldentaten verdient gemacht. Aber der eine hatte das Herz eines Löwen – stolz, tapfer und unbeirrt, und das Herz des anderen war stets von Sorgen gefüllt. Er war ängstlich wie eine Maus. „Gewiss, mein König“, sagten die Ratgeber, „wirst Du den Ersten wählen, denn er ist tapfer in seinem innersten Wesen; der andere hingegen muss sich zum Mut erst zwingen.“ „So ist es“, erkannte auch der König. „Und aus diesem Grund wähle ich den Zweiten.“

Vielleicht fällt Ihnen entschlossenes Handeln auch nicht immer leicht. Dann stellt sich die Frage, wie Sie als Führungskraft trotz allem vom Wollen über das Können zum Tun kommen. Den dazu je nach Situation mal mehr oder weniger benötigten Mut können Sie zwar nicht käuflich in einem Geschäft erwerben, aber immer wieder in sich selbst entstehen lassen und ihn im Alltag zum Wachsen bringen. Und Sie können ihn sich sogar ausleihen. Wie?

Kommunikationserlebnissen geben dazu vielfältige Impulse, die Sie ermutigen, Ihren Mut zum Führen schrittweise zu erweitern durch mehr Flexibilität im Wahrnehmen, Denken und Handeln.



Führen …

mit dem Mut, zu sich selbst zu stehen

Wie ein Haus braucht auch Führung ein zuverlässiges Fundament.
Nur wenn die Basis auf festen Füßen steht, wird das Gebäude Wind und Wetter standhalten.
Nur wenn Führung sich auf vorgelebte persönliche Werte gründet und damit eine berechenbare Basis für zielgerichtetes Handeln bietet, wird sie die Mitarbeiterproduktivität nachhaltig steigern.
Werteorientierung schaffen und diese Prinzipien auch vorleben – das sind damit die wichtigsten Tugenden der Alltagsritter in Unternehmen. Doch nicht umsonst wurde Rittern in früheren Zeiten Tapferkeit abverlangt. Den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, erfordert immer wieder Mut, z.B.
den Mut, Entscheidungen zu treffen, d.h. zu handeln und Fehler zu riskieren und damit notwendigen Wandel anzustoßen,
den Mut, Unstimmigkeiten und Spannungen im Team frühzeitig anzusprechen, d.h. Klartext zu reden und damit für offene Kommunikation zu sorgen
oder auch den Mut, sich der Kritik der Mitarbeiter zu stellen, d.h. sich selbst in Frage stellen zu lassen und damit eine konstruktive Feedbackkultur zu etablieren.
Und manchmal ist der Mut am wichtigsten, sich der eigenen Kritik zu stellen, bereit zu sein, selbst genau hinauszuschauen, wo meine Reserven stecken, wo ich hinter meinen Ansprüchen zurückbleibe, wo ich Wünsche an mich selber habe, die ich gerade nicht erfülle. Und dann?
Selbstakzeptanz heißt das Zauberwort, mir zuzugestehen, nicht vollkommen zu sein und es auch nicht sein zu müssen, mich trotz der offenen Wünsche wertzuschätzen und mir Theo Schoenakers Merksatz zu Herzen zu nehmen:
„So wie ich bin, bin ich genug!“
Das bringt Sie stärker in Kontakt zu sich selbst und ermöglicht die Handlungsfähigkeit, die den nächsten Schritt erlaubt: eine klare und konstruktive Schlussfolgerung für den nächsten Versuch abzuleiten mit der Idee eines Übenden, der sich auf dem Weg befindet und Schritt für Schritt immer besser wird.



Wenn Sie es eilig haben, gehen Sie langsam!

Beppo, der Straßenkehrer

In Wirklichkeit hatte er wohl einen anderen Namen, aber da er von Beruf Straßenkehrer war und alle ihn auch so nannten, nannte er sich selbst auch so.
Er fuhr jeden Morgen, lange vor Tagesanbruch mit seinem alten, quietschenden Fahrrad in die Stadt zu einem großen Gebäude. Dort wartete er in dem Hof zusammen mit seinen Kollegen, bis man ihm einen Besen und einen Karren gab und ihm eine bestimmte Straße zuwies, die er kehren sollte.
Beppo liebte diese Stunden vor Tagesanbruch, wenn die Stadt noch schlief. Und er tat seine Arbeit gern und gründlich. Er wusste, es war eine sehr notwendige Arbeit.
Wenn er so die Straßen kehrte, tat er es langsam, aber stetig: Bei jedem Schritt einen Atemzug und bei jedem Atemzug einen Besenstrich.
Schritt – Atemzug – Besenstrich. Schritt – Atemzug – Besenstrich.
Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging er weiter: Schritt – Atemzug – Besenstrich.
Während er sich so dahin bewegte, vor sich die schmutzige Straße und hinter sich die saubere, kamen ihm oft große Gedanken. Aber es waren Gedanken ohne Worte – Gedanken, die sich so schwer mitteilen ließen, wie ein bestimmter Duft, an den man sich gerade eben noch erinnert, oder wie eine Farbe, von der man geträumt hat. Nach der Arbeit, wenn er bei Momo saß, erklärte er ihr seine großen Gedanken. Und da sie auf ihre besondere Art und Weise zuhörte, löste sich seine Zunge und er fand die richtigen Worte.
„Siehst Du, Momo“, sagte er dann zum Beispiel, „es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, sie ist schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man.“ Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort:
„Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man das nicht machen.“
Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: „Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst Du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.“
Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: „Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie und man ist nicht außer Puste:“
Er nickte vor sich hin und sagte abschließend: „Das ist wichtig!“



Stadt, Land, Fluss für Führungskräfte

Stadt, Land, Fluss kennen Sie sicher noch!

Aber Stadt, Land, Fluss für Führungskräfte – wie kann ich mir das vorstellen?
Das Prinzip ist das Gleiche: Jeder Mitspieler schreibt so schnell er kann Worte mit einem ausgewählten Anfangsbuchstaben in die unterschiedlichen Kategoriefelder.
Wer zuerst alle Felder ausgefüllt hat, ruft „Stopp!“ und alle hören auf zu schreiben.
Dann werden die Punkte gezählt und ein neuer Buchstabe wird gewählt.

Was macht das Ganze bei Führungskräften für einen Sinn?
Ziel ist es, über Führungsaspekte nachzudenken, miteinander d.h. unter Kollegen oder mit seinem Team dazu ins Gespräch zu kommen über Themen wie z.B.

  • Anerkennen, beobachten… Welche konkreten Aufgaben hat die Leitung?
  • Was für den Maurer Schaufel und Kelle… Was ist das Handwerkszeug dazu?
  • Welche Eigenschaften helfen bei wirkungsvoller Führung?
  • Ackerbauer oder Zugpferd? Apostel oder Zündflamme? Welche Rolle passt zu mir?
  • Burnout, Misstrauen, Querulanten… Welche Stolpersteine könnten auftauchen?
  • Von welchen bekannten Führungskräften oder Vorbildern kann ich lernen?

Auf diese Weise entsteht der notwendige Abstand, um sich auf Themen einzulassen, die persönlich betreffen und die Ideen der Mitspieler regen zusätzlich an, über den eigenen Tellerrand zu schauen.

Solche Kommunikationserlebnisse machen Veränderungen durch eigenes Erleben leichter möglich.
Laden Sie mich ein und lernen Sie meine Art und Weise kennen, Ihre Führungskräfte themenbezogen und ergebnisorientiert ins Gespräch zu bringen.